Dienstag, 4. August 2020

0104 - Electric Eel Shock, The Bloodhound Gang - Köln Live Music Hall - 22.8.2004

Die Bloodhound Gang brachte alle Jubeljahre mal ein Album raus, Tourte dann mit diesem immer mal wieder kurze Touren und verschwand dann wieder von der Bildfläche. 2004 war man wohl gerade mit den Planungen für ein neues Album dran (welches später "Hefty Fine" sein sollte) und machte eine Tour um sich warm zu spielen.

Viel erwartete ich da nicht. als ich 28€ für die Karte ausgegeben hatte, aber einmal muss man so eine Band halt Live sehen. Das ganze sollte sich in der Live Music Hall abspielen. Die wie man vor Ort sehen konnte VIEL zu groß war. Dort gehen ca. 800 Leute rein? Da waren vielleicht so 150.

Die Vorband kam aus Japan und hieß Electric Eel Shock und die machten richtig guten lauten Punkrock. Wobei die Band natürlich auch von Kartoffelbrei und Wurst hätte singen können und das hätte keiner Verstanden, die Texte waren großteilig japanisch. Das Touren mit der Bloodhound Gang hatte wohl etwas abgefährt so, dass der Schlagzeuger den Zugabesong nackt spielte.

Nach gefühlten 2 Stunden Umbaupause, dass hat echt ewig gedauert obwohl nur das Schlagzeug gewechselt wurde, kam dann auch die Bloodhound Gang. Das Publikum war so dermaßen lahm das sich die Band das ganze Konzert über darüber lustig machte. Mitten drin ging Evil Jared auch einfach mal zur Biertheke und spielte den Bass eben auf dieser.

Auch natürlich das "Jager Schtick" war dabei. (steht auch genau so auf der Setlist). Was das ist? Evil Jared steckt sich einen Schlauch in den Hals der einen Trichter oben dran hat und dort wird eine Flasche Jägermeister reingekippt. Ob das Zeug echt war, keine Ahnung, er kotzte davon jedenfalls auf die Bühne. Das Konzert war mit knapp 75 Minuten auch sehr kurz. Vor allem da sehr viel Zeig für interaktionen innerhalb der Band (aka. Saufen) drauf gingen. Eine Zugabe gab es nicht. Gut das Publikum wollte auch scheinbar keine. Ein neuer Song wurde auch gespielt "Ralph Wiggum"

Das Konzert war irgendwie seltsam. Einerseits war es mal gut die band Live zu sehen, Andererseits waren Netto 13 Songs und 75 Minuten Spielzeit doch sehr wenig. Wenn die gute Vorband nicht gewesen wäre, wäre das Konzert ein ziemlicher ausfall gewesen. Wenigstens war es nicht all zu heiß Und die Band stand nachher noch draussen rum und verteilte Jägermeister und Bier.

Setlist zu Electric Eel Shock hab ich keine, aber für die Bloodhound Gang

Bobs Intro
Magna cum Nada
Lift you head up High
Along comes Mary
I wish i would be Queer
Jackass
Three Point Four
Ralph Wiggum
The Ballad of Chasey lain
The Bad Touch
Hell Yeah
"Jager Schtick"
Boom
Hey Ya
Fire Water Boom

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