Mittwoch, 15. April 2020

0092 – Capricom, Stigma, Die Toten Hosen – Meerbusch Turbinen Halle – 27.5.04

Eine Band die „Die Jungs von der Opel Gang“ heißt. In Meerbusch spielt was genau neben Düsseldorf liegt (Die Turbinenhalle liegt sogar genau auf der grenze) und das ganze auch noch von Wöllis „Rock am Turm“ präsentiert wurde. Wer könnte DAS nur sein? Fix 3 Karten gekauft (für je 15€) und einen Freund gefragt ob dieser mitwill. Antwort war Ja und da war das Konzert schon ausverkauft. Glücklicherweise passte es auch in meine anderen Konzerttermine, die Sommermonate waren echt ziemlich voll und auf einige Bands musste ich sogar verzichten, weil zwei Konzerte gleichzeitig geht ja nicht.

Die Turbinenhalle ist genau das, eine alte Industriehalle in die man eine Bühne und 2 Theken gestellt hat und man stopfte sehr viele Leute rein, schon zur ersten Vorband war es brechend voll und natürlich warteten alle auf die Toten Hosen. Entsprechend schwer hatten es Capricom, die irgendwie klangen wie Planlos und Stigma, die auch irgendwie klangen wie Planlos nur auf englisch überhaupt Publikumsreaktion zu bekommen. Je 30 Minuten hatten die Bands. War halt ok, aber mehr auch nicht.

Für die Hosen war dies einerseits ein Freundschaftsgig für ihren ehemaligen Schlagzeuger andererseits einer um sich für die großen Festivals, Rock am Ring und Rock im Park einzuspielen. Zudem wurden ein paar nummern des neuen Albums zum ersten mal Live gespielt. Teilweise noch mit etwas anderem Text. Zudem wurden auch drei Songs von der Friss oder Stirb EP gespielt. Wovon zwei nach den Aufwärmkonzerten und den Festivals nie wieder Live gespielt wurden. Als besonderer Gast fungierte einmal Tim, Kuddels Sohn (der mittlerweile eigene Bands hat) beim Container-Lied an der Gitarre und Wölli bei Opel-Gang und Bis zum bitteren Ende.

Der ganz neue Song versteckte sich hier noch als „Vorwärts und zurück“ auf der Setlist. Später hieß der „Zurück zum Glück“ und war der Titelsong des Album. Welches ein Problem hat. Dort sind eigentlich einige sehr starke Songs drauf, aber diese sind unheimlich sperrig und teilweise müssen die echt Jahre reifen. Ich fand das Album zu release absolut furchtbar, mittlerweile ist es in meiner Top 5. Alleine schon wegen Songs wie „Am Ende“ oder eben „Zurück zum Glück“.

Die Stimmung schwankte massiv. Die meisten konnten mit den neueren Songs fast nichts anfangen, und nur bei den Hits kam auch nur begrenzt Stimmung auf. Gerade um die Songs der „Friss oder Stirb“ EP war es da schade, die sind nämlich richtig gut. Allerdings waren meiner Meinung nach deutlich zu viele Coverversionen bei, 6 Stück an der Zahl. Allerdings war genau bei denen die beste Stimmung. Irgendwie komisches Publikum

Mit 120 Minuten war das ganze für das erste Konzert nach 2002 (sieht man von einigen Geheimen Auftritten ab) doch recht lang. Die Heimat verlief absolut Ereignislos irgendwie.

Setlist:

Intro
Friss oder Stirb
Song 2
Auswärtsspiel
Niemals einer Meinung
Schön sein
Cokane in my Brain
Zurück zum Glück
Hier kommt Alex
Weil du nur einmal lebst
Was zählt
Wünsch dir was
Alles wird vorrüber gehen
Paradies
Wir sind das Volk
Container Lied
Madelaine (aus Lüdenscheid)
Steh auf wenn du am Boden bist
Goodbye Garageland
Should i stay or should i go
Nur zu besuch
Pushed Again
Bayern
Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)
Schönen gruß, auf Wiedersehen

Mad World
Call of the Wild
Zehn kleine Jägermeister
Düsseldorf Hymne
Opel Gang
Bis zum bitteren Ende

Rockaway beach
All die ganzen Jahre
Wort zum Sonntag
Walk On

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen