Sonntag, 19. April 2020

0095 – La Vela Puerca, Die Ärzte – Dortmund Westfalenhalle – 5.6.04

Immer noch Rückenschmerzen. Zwar besser aber immer noch ekelig. Zum Glück Sitzplatzkarten gehabt. Dummerweise nur 2. Reihe im Sitzplatzblock. Die Westfalenhalle war riesig für Die Ärzteverhältnisse. Leider. Die Band funktioniert in kleineren Hallen eigentlich deutlich besser. Vorband waren „La Vela Puerca“ schon wieder. Aber gut, besser als Union Youth. Welche ja mittlerweile rausgeflogen waren. La Vela Puerca ist es aus der Heimat gewohnt vor so viel Publikum zu spielen. Entsprechend souverän war die Show. Allerdings war das Publikum längst nicht mit dem aus Düsseldorf zu vergleichen. Nervig, die, die vor mir gesessen haben standen immer wieder auf. Ein Security kam, forderte diese zum Hinsetzen auf, ging weg. 3 Minuten später standen diese wieder. Ein Security kam, dass setze sich das komplette La Vela Puerca Set so fort. Als Überraschung spielten La Vela Puerca und Die Ärzte einen Song zusammen. La Bamba. Ironischerweise haben Die Ärzte diesen Anno 1984 hin und wieder mal gespielt.

Setlist

Potosi
Manana
El ojo moro
Caldon precoz
Lienos de Magia
Por Dentro
Titas Rebuscado
Alta Magia
Paren Hoy
El Profeta
La Bamba junos con Die Ärzte
Gente

Diesmal war leider kein Hells Angel da. Umbaupause war fix durch. Die Ärzte fingen mit „Nicht allein“ an und schon wieder standen die Deppen. So ohne Rücksicht auf Leute die sitzen wollen/mussten. Und wieder kam Security. Aber diesmal gabs die Ansage „Noch einmal, und ihr fliegt!“ das hielt immerhin bis zur ersten Zugabe. Set 1 war wieder an der Reihe. Allerdings mit kleinen Änderungen. „Ich weiss nicht (ob es Liebe ist)“ flog raus, und wurde durch „Für Immer“ ersetzt. Meinen All-Time Favoriten aus den 80er Jahren der Band. Um mich herum kannte den Song natürlich niemand. Auch der Stehplatzbereich war verdächtig still. Aber es ist eines der Lieblingssongs von Farin und dem war das egal. Vor allem war die Band am Ende selbst überrascht das sie den Song hinbekamen. Quasi mein Highlight war damit durch, und das Konzert konnte gar nicht so schlecht werden. Allerdings flog ein anderer Song des Albums raus. „Wie am ersten Tag“. Die Band blieb also bei der Verteilung der Songs pro Album.

Beim ersten Zugabepart fing das Aufgestehe wieder an. Und erst bei Schrei nach Liebe reagiert die Security, die Typen hab ich dann nicht mehr gesehen. Zum Glück. Diesmal lief der Unpluggedpart aus dem Ruder. Scheinbar war die Band in Improvisationslaune und versuchte sich an „Meine (Ex)plodierte Freundin“ dies scheiterte bei der 2. Strophe aber massiv. Nach Monsterparty probierte sich die Band dann auch noch an „Dauerwelle vs. Minipli“ was als Zugabe bei dem Unplugged gespielt wurde. Allerdings mit Strom. Diesmal gab es das Unplugged. Zum ersten Mal. Funktionierte auch. Der letzte Zugabenblock verlief dann aber ohne Überraschungen und nach Zu Spät war Ende.

Dafür gab es dann Fahrchaos. Irgendwie mussten alle über eine(!) Ausfahrt raus weil die zweite wohl Baustelle war. 2 Stunden dauerte das. Nervig und immer noch Rückenschmerzen obwohl die Sitze in der Halle echt gut waren. Am Tag darauf erst einmal zum Arzt für Fitspritzen.

Setlist:

Intro
Nicht allein
Radio brennt
Ignorama
Angeber
Geld
Hurra
Richtig schön evil
Ein Mann
Deine Schuld
Für immer
Der Optimist
T-Error
Sweet Sweet Gwendoline
Anti-Zombie
1/2 Lovesong
Meine Freunde
Die klügsten Männer der Welt
Nichts in der Welt
WAMMW MESMAAG
Popstar
Ein Sommer nur für mich
Die Nacht
Revolution '94 / Kopfüber in die Hölle
Schunder-Song

Dinge von denen
Unrockbar
Schrei nach Liebe

Biergourmet
Roter Minirock
Frank'n'stein
Meine Ex(plodierte Freundin)
Monsterparty
Dauerwelle vs. Minipli

Der Graf
Elke
Westerland
Zu spät

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